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Teilen statt besitzen – Düsseldorfer Geschwister mischen die Sharing Economy Szene auf

Egal ob Kleidung, Autos, Maschinen oder halt eben Wohnungen – die Sharing Economy umfasst mittlerweile viele Bereiche des täglichen Lebens. „Nutzen statt besitzen“ lautet dabei das Motto. Über das Internet Dinge zu tauschen oder zu teilen war noch nie so einfach. Dabei schont das Prinzip des Teilens auch Ressourcen, Energie und gilt als ökologisch nachhaltig und ist vor allem in den Großstädten wie Düsseldorf ein wachsender Trend.

Das Düsseldorfer Startup WelcomeWendy.de schickt sich jetzt an, Teil der Sharing Economy zu werden und diese zu erweitern. Seine Wohnung kurzzeitig zu vermieten war noch nie so einfach – ein paar Klicks auf einer der zahlreichen Online-Plattformen wie z. B. airbnb und Wimdu, und noch ein paar Fotos hochladen – fertig ist das eigene Inserat. Gerade in den Großstädten mit hohen Mieten ist die kurzzeitige Vermietung attraktiv. „Durch das Teilen der eigenen vier Wände haben Gastgeber und Vermieter die Möglichkeit neue Bekanntschaften zu machen und sich dabei gleichzeitig etwas dazu zuverdienen.“, erklärt mir Gründerin Leonie Lopp.

Zusammen mit ihrem Bruder Oliver haben die beiden Düsseldorfer Geschwister WelcomeWendy.de vor allem aufgrund eigener Erfahrungen gegründet. Denn auch wenn ein Inserat schnell erststellt ist, sind Gastgeber danach auf sich allein gestellt. Verspätet sich ein Gast bei der Schlüsselübergabe, oder hat man vorher keine Zeit die eigene Wohnung gründlich zu reinigen und vorzubereiten, stand man als Gastgeber bisher alleine da. „Diese Erfahrungen haben wir selber auch schon gemacht, als wir über Plattformen wie airbnb, Wimdu oder 9flats unsere Wohnung Reisenden zur Verfügung gestellt haben“, berichtet Oliver Lopp.

Hier schafft WelcomeWendy.de nun Abhilfe! Mit einer Full-Service Plattform unterstützt das Düsseldorfer Startup Vermieter und Gastgeber bei der kurzzeitigen Vermietung. Egal ob Schlüsselübergaben an Gäste, die Reinigung der Wohnung oder sogar die komplette Vermarktung eines Inserates, auf Wunsch übernimmt WelcomeWendy.de diese Aufgaben. Zudem haben Gastgeber und Vermieter nun auch die Möglichkeit, ihre eigenen vier Wände zu vermieten, wenn sie selber im Urlaub sind, denn WelcomeWendy.de arbeitet mit einem lokalen Schlüsseldienst zusammen. Die Gastgeber geben einfach einen ihrer Wohnungsschlüssel dort ab und die Wendys erledigen dann den Rest. Gleichzeitig ist das Startup auch immer der Ansprechpartner für die Gäste. Durch diesen Service lässt sich die eigene Urlaubskasse also ganz bequem aufbessern.

Die ersten Kunden waren jedenfalls begeistert: „Wir haben bisher nur positives Feedback bekommen und darüber freuen wir uns natürlich sehr.“, erzählt Leonie Lopp. Die beiden Geschwister hoffen, dass sich in Zukunft vielleicht noch mehr Düsseldorfer dazu entscheiden, ihre Wohnung Reisenden aus der ganzen Welt zur Verfügung zu stellen. „Die kurzzeitige Vermietung kann viel mehr sein als nur ein guter Nebenverdienst. Man lernt neue Menschen kennen, kann Freundschaften schließen und einmalige Erfahrungen sammeln.“, erzählt Oliver Lopp.

 

Hier gibt es noch mehr Infos:

 www.welcomewendy.de

info@welcomewendy.de

Der Medienhafen

In Düsseldorf gehört der Medienhafen zu einer der wichtigsten Bürostandorte in Düsseldorf.
Der Raum ist geprägt von einer dynamischen Wachstumsbranche und trägt das Image Düsseldorfs als einer der wichtigsten Informations- und Kommunikationsstandorte weit über die Grenzen hinaus. Doch das war nicht immer so, denn der Hafen wurde lange Zeit als Bürostandort nicht wahrgenommen, weil der Bereich früher ein großes Industriegebiet war. Ende des 19. Jahrhunderts war der Bereich ein 185 Hektar großer Wirtschafts-Hafen. Nach schwierigen Phasen durch die beiden Weltkriege erholte sich der Hafen nur langsam, doch das Wirtschaftswunder in den 1950er Jahre sorgte wieder für Wachstum und der Hafen wurde weiter ausgebaut und war für damalige Verhältnisse überdimensional.
Zwischen 1974 und 1989 wurde der Hafen komplett umstrukturiert. Zunächst wurde der Hafen um 33 ha verkleinert und man beschloss, das Gebiet zu einem modernen Dienstleistungs- und Bürostandort zu entwickeln. Dazu gehörte der Bau des Rheinturm und des WDR-Studio Düsseldorfs, dem Neubau des Landtags und der Umwidmung des Zollhafens zu einem Yachthafen. Zudem erhoffte man sich die Ansiedlung von Unternehmen der Medienbranche durch die kreative Mischung aus alten Gebäuden und moderner Architektur. Jedes Grundstück wurde individuell behandelt und seinem künftigen Nutzer angepasst. Zum Gesamtbild leisteten viele internationale Architekten wie Frank O. Gehry, David Chipperfield und Steven Holl ihren Beitrag. Von Frank Gehry sind die berühmten „Gehry-Bauten“, die aus 3 unterschiedlich gestalteten Gebäudeteilen bestehen und zusammen die Wirkung eines einzelnen riesigen Bauwerkes erzeugen. Sie ziehen Besucher aus der ganzen Welt an und sind zum Wahrzeichen Düsseldorfs geworden. Die übergebliebenen und denkmalgeschützten Lagerhallen wurden modernisiert und alte Räume erstrahlen so im neuen Glanz, dabei ist der Charme des Hafens jedoch nicht verloren gegangen.

Heute haben sich über 800 neue Firmen angesiedelt mit rund 8.600 neuen Arbeitsplätzen im kreativen Bereich, darunter Medien und Werbebranche, Mode und Kunst und das Europäische Medien-Institut. Aufgrund der vielen Beschäftigten kommt immer mehr Leben in die Gegend und es entsteht ein Szeneviertel mit inzwischen 76 Unternehmen aus dem Bereich Gastronomie/Unterhaltung.

Durch die Umstrukturierung ist Düsseldorf und besonders der Medienhafen für viele Unternehmen und Beschäftigte ein beliebter Standort geworden. Wer Interesse hat hier zu arbeiten, kann unter der Adresse: www.stepstone.de/jobs/duesseldorf.html passende Stellenangebote für Düsseldorf und den Medienhafen finden.